TX4944 – 187. Matinee: W.A. Mozart und J.S. Bach

Sonntag, 16. Mai 2021 um 11:11 Uhr 

MUSIK FÜR ZWEI CEMBALI

Varvara Manukyan und Michael Eberth – Cembalo
Helmut Balk – Einführung zu den Instrumenten

*Der Livestream wird im Anschluss noch für weitere 24h online abrufbar sein.

Mindestpreis: 10,00

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Beschreibung

Musik für zwei Cembali garantiert einen Klangrausch der besonderen Art! Varvara Manukyan und Michael Eberth präsentieren Ihnen Johann Sebastian Bachs Konzert für zwei Cembali in der Frühfassung ohne Orchester von Anna Magdalena Bach, sowie die dritte Orchestersuite in einem überzeugenden Arrangement für die beiden Tasteninstrumente.

Als besondere Kostbarkeit werden Mozarts Fuge in c-Moll für zwei Claviere sowie die spät entstandene, hochdramatische Fantasie in f-Moll, ursprünglich komponiert für ein automatisches Orgelwerk in einer Uhr, erklingen. Ein echtes Feuerwerk!!!

Im 21. Jahrhundert ist Mozarts Musik, welche auf einem modernen Flügel oder Klavier gespielt wird, aus dem Konzertleben nicht mehr weg zu denken und ist uns mehr als selbstverständlich.

Doch welches Instrument stand Mozart zur Verfügung? Steinway & Sons war in Mozarts Geburtsjahr noch mehr als Zukunftsmusik. Wie interessant und überaus spannend ist es doch einmal darüber nachzudenken wie Mozarts Musik wirklich klang?

Was hörte er? Auf welchen Instrumenten komponierte und spiele er seine Musik? Sehr lange Zeit nicht auf einem Clavier, denn erst 1782, da war er 26 Jahre alt, schaffte er sich ein eigenes der neuartigen Instrumente names Pianoforte an.

Das ihm in all der Zeit meist zur Verfügung stehende Instrument war das Cembalo! Genau wie seinem genauso berühmten, älteren Kollegen Johann Sebastian Bach.

Dieses Konzert ist ein Hörerlebnis, welches uns auf eine Zeitreise in die klangliche Welt der Vergangenheit bringt.

Ganz besonderes freuen wir uns über unsere erste Zusammenarbeit mit dem Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde, welches die beiden Instrumente nach Christian Vater, gebaut in 1738 zur Verfügung stellt. (Cembali nach Christian Vater, wissenschaftliche Rekonstruktion Greifenberger Institut, Originalinstrument: Nürnberg Germanisches National Museum)

Programm:

J.S.Bach (1685-1750)
Orchestersuite D Dur BWV 1068, Arrangement für 2 Cembali Pierre Gouin
Ouvertüre
Air
Gavotte I/II
Bourree
Gigue

W.A. Mozart (1756-1791)
Fuge in c moll für zwei Klaviere KV 426
Vollendet in Wien, 29.12.1783
Allegro moderato

Fantasie f moll für eine Orgelwalze KV 608
Komponiert in Wien, März 1791

J.S.Bach
Concerto a due Cembali senza ripieno, C Dur VWV 1061a
Ohne Bezeichnung
Adagio ovvero Largo
Fuga