Ticket: Dreams and Imaginations – Live vor Ort Ticket

Poeticall Musicke um 1600 von Robert Jones & Tobias Hume für Gesang, Lyra viol & Laute

Donnerstag 10.03. 2022, 20:00 Uhr
GREIFENBERGER INSTITUT FÜR MUSIKINSTRUMENTENBAU
Am Krautgarten 25
86926 Greifenberg

Anna-Lena-Elbert – Sopran
Friederike Heumann – Lyra viol & Viola da gamba
Silas Bischoff – Renaissancelaute

Vor-Ort Eintritt ab 20€, wir freuen uns jedoch über jede zusätzliche Unterstützung. Einfach Wunschbetrag eintragen. Vielen Dank!

Vorrätig

Mindestpreis: 20,00, *zzgl. Service Pauschale von 1,50€

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Beschreibung

In diesem Programm erklingen Werke um 1600 von Robert Jones & Tobias Hume für Gesang, Lyra viol & Laute. Die englische Musik für Lyra Viol ist eng mit dem Lautenrepertoire der Zeit verwandt: das Spielen mehrstimmiger Musik auf einem Instrument allein imitiert einerseits die englische Lautenmusik, andererseits das vielstimmige Zusammenspiel mehrerer Gamben im Consort.

Durch Skordatur, also die Abweichung von der gewöhnlichen Stimmung eines Streichin­struments, werden für bestimmte Tonarten die Eigenresonanzen und das Mitschwingen von Saiten verstärkt. Dies führt durch die mitschwingenden Obertöne zu einem reicheren Klangspektrum – und zu mehr Klang.  Der Sänger, Lautenist und Komponist Robert Jones präsentiert in seinem The second Booke of Songs (London 1601) eine Sammlung von Strophenliedern mit wunderbarer elisabethanischer Textdichtung – “set out to the lute and Bass viol by tablature after the lyre fashion”..

Aufgewachsen mit der vielseitigen LP-Sammlung ihres Vaters wurde die Gambistin und Ensembleleiterin des Ensembles Stylus Phantasticus  Friederike Heumann früh auf die unterschiedlichsten Hörerfahrungen und Musikstile neugierig gemacht. Diese Neugier auf Unerhörtes, alt oder neu, und das gemeinsame Suchen nach einer der jeweiligen Musik angemessenen Sprache, wurden weiter beflügelt durch ein Studium an der Schola Cantorum in Basel und durch die MusikerInnen ihres Ensembles sowie durch Projekte mit neuer Musik, mit traditionell überlieferter und improvisierter Musik aus dem Mittelmehrraum. Die Qualitäten, die ihr selbst wichtig sind – Wachheit, Neugier, nicht aufhören wollen zu lernen – versucht sie nun ihren Studierenden an den Musikhochschulen in Würzburg und München weiterzugeben – und das Schönste: durch Musik ohne Worte zu kommunizieren und berührt zu werden.