Werkstattkonzert Nr. 9

15.10.2023 - 17:00
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In seiner Berliner Zeit (1740–1768) hatte Bach sich neben seinem Hofdienst rege am bürgerlichen Musikleben beteiligt, so dass er schon früh überregional als hervorragender Cembalovirtuose und Komponist bekannt war. Mit seiner ersten bedeutenden Veröffentlichung, den sog. Preußischen Sonaten, demonstrierte er, was seinen Personalstil ausmachte: ambitionierte Spieltechnik, gewagte Harmonik, überraschende Kontrastwirkungen und Sätze von freier, fantasieartiger Form. Immer wieder zollten Bachs Zeitgenossen höchste Anerkennung für seine 

Werke, z.B. der Musikschriftsteller Schubart: „Sein gebundner Styl, seine Manieren, seine Ausweichungen, seine harmonischen Kunstgriffe sind unerreichbar. […] So reich an Empfindungen, so unerschöpflich in neuen Modulationen, so harmonisch voll ist keiner wie dieser.“ 

Carl Philipp beeinflusste ganze Generationen von Musikern, nicht 

zuletzt Wolfgang Amadeus Mozart.  

Klavierkompositionen aus seinem Umfeld bilden einen wichtigen Bestandteil, um die Klaviermusikästhetik jener Zeit als ein Ganzes 

zu verstehen. 

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